Transsib

Ankunft in einer neuen Welt

Ankunft in einer neuen Welt

Mit dem chinesischen Zug Nr. 24 fahren wir durch die, uns unendlich erscheinende, Wüste Gobi bis an die Landesgrenze zu China. Hier verändert sich die Fahrspurbreite von 1524mm auf 1435mm. Dazu wird unser Zug in eine Werkshalle rangiert, wo im Akkord arbeitende Chinesen die Fahrwerkgestelle auswechseln. Die Wagons werden abgekoppelt und angehoben. Fahrgestelle werden abmontiert und ausgetauscht. Der Clou dabei: Die Fahrgäste müssen den Zug zu keiner Zeit verlassen, sondern erleben gleich alles direkt mit. Während wir das Treiben also aus dem Fenster heraus beobachten, passiert prompt ein Arbeitsfehler...

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Yakmilch und Jurten

Yakmilch und Jurten

37-mal grösser als die Schweiz und trotzdem: Die Mongolei zählt nur drei Millionen Einwohner. Von diesen drei Millionen Bewohner leben knapp 40 Prozent in der Hauptstadt. Vielleicht bekommt ihr so einen Eindruck, wie unglaublich dünn die übrigen Flächen der Mongolei besiedelt sind. So was kommt natürlich nicht von ungefähr: Extremes Klima und für Ackerbau ungeeignete Böden führten dazu, dass die Mongolei für lange Zeit nur von unerschrockenen Nomaden bewohnt wurde. Mehrere Tage verbringen wir in einem Nationalpark. Er eignet sich hervorragend für Trainingseinheiten in unseren Lieblingsdisziplinen:...

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Sibirischer Sommer

Sibirischer Sommer

Vor dem Zugfenster ziehen nun immer weniger Siedlungen vorbei. Sie wurden von unendlich erscheinenden Birkenwäldern abgelöst. Die Transsib hat uns mittlerweile tief hinein nach Sibirien gebracht. Wir stoppen für längere Zeit in Irkutsk. Hier tragen die Strassen Namen wie Lenin oder Karl Marx. Es gibt Leute die sagen, Irkutsk sei das Paris von Sibirien. Eine Behauptung, die wir nicht mittragen möchten. Anzahl gefundene Parallelen: Null. In den Aussenquartieren fühlt es sich an, als habe jemand die Uhr vor 20 Jahren angehalten. Hier ist die russische Geschichte sichtbar: Eine Geschichte...

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Unterwegs mit der Transsib

Unterwegs mit der Transsib

Mit Zug Nr. 26 startet am Jaroslaver Bahnhof in Moskau unsere Transsib-Reise – es liegen tausende von Bahnkilometer vor uns! Unser erstes Abteil teilen wir mit Nina, einer 60 jährigen Russin. Eigentlich sollten wir uns nicht verstehen. Sie spricht nur Russisch, während sich unsere Sprachkenntnisse etwa auf folgendes beschränken: Ja / Nein Ich habe Hunger Ja, Vodka ist auch gut Danke Doch mit Sonntagsmalen ohne Zeitlimit klappt vieles. Nina hat ein Leben lang als Signalwärterin an einem Bahnübergang der Transsib-Strecke gearbeitet. Nun reist sie nach Novosibirsk. Verwandtschaftsbesuch....

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hasta la visa

hasta la visa

Russland, Mongolei und nun China - endlich ist das Trio komplett! Michael sagt, er fühle sich etwa so, wie dazumal als er 1994 das letzte Panini-Bildli zur Fussball-WM in den USA ins Stickerheft machte. Zu tauschen gab‘s allerdings wenig in den letzten Tagen. Vielmehr haben wir Formulare ausgefüllt, darauf unsere Konterfeis aufgeklebt und Botschaften oder Konsulate besucht. Bei den Russen hielten wir uns brav an Punkt 7 des Reglements, welcher besagt, dass Personen mit ungewöhnlich vielen Fragen vom System als Missbrauch gemeldet werden. Gerne hätten wir natürlich gewusst, wie viele Fragen...

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