East Asia

Quo Vadis?

Quo Vadis?

Inmitten von dschungelbewachsenen Hügeln, auf vielen kleinen und grossen Inseln verteilt, da liegt Hong Kong. Die Strassen sind verworren, folgen keinem exakt geplanten Muster. Dasselbe gilt für die Gebäude, neu und alt stehen Tür an Tür. Und in den tiefen Häuserschluchten finden wir das Herz der Stadt – das pulsierende Leben! Hong Kong, das war Liebe auf den ersten Blick! Es gilt Linksverkehr, das Busnetz besteht aus Doppelstöckern, es gibt eine Waterloo Road, die Stockwerksnummerierung beginnt nicht mehr mit 1 sondern mit Ground-Floor und bei grün kann man gefahrlos die Strasse überqueren....

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Da wo der Reis wächst

Da wo der Reis wächst

Ein durchschnittlicher Chinese verspeist etwa 90 Kilogramm Reis pro Jahr. Auch bei uns gibt es jetzt seit Wochen regelmässig Reis. Ob zum Frühstück, Mittagessen, Nachtessen oder einfach für Zwischendurch: Reis passt eigentlich immer. Wenn etwas so oft auf unserem Teller landet und Hauptnahrungsmittel für jeden zweiten Menschen ist, wollen wir natürlich mehr darüber erfahren. Rund um Guilin begeben wir uns per Fahrrad auf Entdeckungstouren. Fahrradfahren ist super, so erhalten wir spannende Einblicke in den Alltag der chinesischen Reisbauern. Es ist ein harter Alltag. Landwirtschaft wird...

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Wer es hier schafft

Wer es hier schafft

Mit 430 km/h gleiten wir fast geräuschlos ins Stadtzentrum. Magnetschwebebahn – we like you! Autofahren? Das ist sowas von gestern! Grösser, weiter, schneller, höher – Hauptsache besser als die Konkurrenz! All dies ist möglich in Shanghai und so ist die Megacity der ideale Treffpunkt für all jene die sich gerade neu erfinden wollen. Jetzt heisst es von Shanghai, was unsere Eltern einst über New York gesagt haben: Wer es hier schafft, der schafft es überall.

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Spieglein, Spieglein an der Wand

Spieglein, Spieglein an der Wand

Wo sind die schönsten Seen im ganzen Land? Der chinesischen Erzählung nach, müssen sie in einem ganz speziellen Tal zu finden sein. Es gibt dazu nämlich eine Legende: Mit Dage und Woluo Semo lebten einst zwei Feen in einem öden Tal. Dage war immer darauf bedacht seine Geliebte zu beeindrucken. Eines Tages wollte er seiner Woluo Semo eine besonders grosse Überraschung bereiten und schenkte ihr einen Spiegel. Es war natürlich kein gewöhnlicher Spiegel. Nein, es war ein Spiegel aus Wasser, poliert mit Wind und Wolken. Woluo Semo hatte viel Freude am Geschenk und betrachtete sich gerne darin....

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Mount Hua Shan

Mount Hua Shan

Einst, da gewährte der eigenwillige Mount Hua Shan nur den flinksten und mutigsten Chinesen den Aufstieg. Und heute? Heute wollen wir rauf! Im Daoismus ist er einer der fünf heiligen Berge in China. Schroff und prachtvoll ragt er vor uns empor. Unser erklärtes Ziel: Der Nordgipfel! Und weil es so schön ist, erklimmen wir den Berg natürlich zu Fuss, das gehört sich so bei den fulltime-bohemians. Einen Wanderweg gibt es nicht, dafür ist der Hua Shan viel zu steil. Stattdessen wurden unzählige Treppen in den Fels gemeisselt. Worauf also noch warten? Der Berg ruft! Leider macht sich nach...

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Die hässliche Stadt

Die hässliche Stadt

Stehend erreichen wir den Endbahnhof. Stehend daher, weil alle Sitzplätze im Zug bereits hoffnungslos ausverkauft waren, als wir fünf Tage früher die Zugtickets kaufen wollten. Nicht so schlimm, stehen wir halt. Auch Rosi und Jürg schlagen sich wacker. Trotzdem sind wir alle froh, als der überfüllte Zug nach sechs Stunden Fahrzeit endlich Datong erreicht. Datong? Als vor einigen Jahren eine UNESCO-Gutachtergruppe die Yungang-Grotten ausserhalb der Stadt besuchte, bezeichnete ein Delegationsmitglied Datong damals als „hässlichste Stadt der Erde“. (Unabhängig von dieser Aussage wurden...

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Telegramm aus China

Telegramm aus China

++++++++ Seit drei Wochen in China STOP gut eingelebt STOP vielschichtig STOP wahnsinnig gutes Essen STOP Nein, es ist nicht jenes Essen, welches wir von unserem Chinesen um die Ecke kennen STOP Es ist noch viiiieeeel besser STOP Trotzdem nicht immer die richtige Wahl getroffen STOP Schweinedarm STOP Verliebt in Hutongs STOP Nun für vier Wochen mit Rosi und Jürg unterwegs STOP Terrakotta Armee bestaunt STOP Gespannt was sich dort noch alles im Grabhügel versteckt hält STOP Grosse Mauer bei Mutianyu besichtigt STOP Internetzensur nervt STOP Staatsfernsehen von Kanal 1 bis 16 STOP Chinesen wissen...

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Ankunft in einer neuen Welt

Ankunft in einer neuen Welt

Mit dem chinesischen Zug Nr. 24 fahren wir durch die, uns unendlich erscheinende, Wüste Gobi bis an die Landesgrenze zu China. Hier verändert sich die Fahrspurbreite von 1524mm auf 1435mm. Dazu wird unser Zug in eine Werkshalle rangiert, wo im Akkord arbeitende Chinesen die Fahrwerkgestelle auswechseln. Die Wagons werden abgekoppelt und angehoben. Fahrgestelle werden abmontiert und ausgetauscht. Der Clou dabei: Die Fahrgäste müssen den Zug zu keiner Zeit verlassen, sondern erleben gleich alles direkt mit. Während wir das Treiben also aus dem Fenster heraus beobachten, passiert prompt ein Arbeitsfehler...

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Yakmilch und Jurten

Yakmilch und Jurten

37-mal grösser als die Schweiz und trotzdem: Die Mongolei zählt nur drei Millionen Einwohner. Von diesen drei Millionen Bewohner leben knapp 40 Prozent in der Hauptstadt. Vielleicht bekommt ihr so einen Eindruck, wie unglaublich dünn die übrigen Flächen der Mongolei besiedelt sind. So was kommt natürlich nicht von ungefähr: Extremes Klima und für Ackerbau ungeeignete Böden führten dazu, dass die Mongolei für lange Zeit nur von unerschrockenen Nomaden bewohnt wurde. Mehrere Tage verbringen wir in einem Nationalpark. Er eignet sich hervorragend für Trainingseinheiten in unseren Lieblingsdisziplinen:...

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Sibirischer Sommer

Sibirischer Sommer

Vor dem Zugfenster ziehen nun immer weniger Siedlungen vorbei. Sie wurden von unendlich erscheinenden Birkenwäldern abgelöst. Die Transsib hat uns mittlerweile tief hinein nach Sibirien gebracht. Wir stoppen für längere Zeit in Irkutsk. Hier tragen die Strassen Namen wie Lenin oder Karl Marx. Es gibt Leute die sagen, Irkutsk sei das Paris von Sibirien. Eine Behauptung, die wir nicht mittragen möchten. Anzahl gefundene Parallelen: Null. In den Aussenquartieren fühlt es sich an, als habe jemand die Uhr vor 20 Jahren angehalten. Hier ist die russische Geschichte sichtbar: Eine Geschichte...

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