East Asia

Tokyoholics

Tokyo, das ist ein leuchtendes Feuerwerk aus schrillen Neonfarben. Eine Stadt, die mindestens so viele schräge Träume beherbergt, wie Lichter in der Nacht brennen.

35 Millionen Menschen leben in diesem Metropolraum. 35 Millionen Menschen, die auf einem Stück Land wohnen, das drei Mal kleiner ist als die Schweiz. Es ist ein idealer Tummelplatz für die unterschiedlichsten (Sub)Kulturen. Wir tauchen in verrückte Manga-Welten ein, schmunzeln über die Freizügigkeit einiger Japaner, rätseln über die vielen Maid Cafés oder schauen zu, wie riesige Unterhaltungspaläste ihr Spielerpublikum anziehen – wie das Licht die Motten bei Nacht. Auch wir schwirren abends herum, werden dabei zu begeisterten Izakaya-Besuchern (wo es sich prima mit den Salarymen‘s diskutieren lässt), verbeugen uns etliche Male (lieber einmal zu viel als zu wenig) beim „Ade-Sagen“ und freuen uns darüber, dass gerade ein Filmfestival stattfindet. In einem 24h-Manga-Cafe vertreiben wir uns die Wartezeit, um pünktlich um 3:30 Uhr zwei der begehrten Besucher-Badges für die Thunfisch-Auktion zu ergattern.

Wir lassen uns treiben und entdecken unzählige Städte in der Stadt. Und so bleiben wir viel länger als ursprünglich gedacht in dieser hypnotisierenden Metropole. Schlussendlich müssen wir uns die Selbstdiagnose „Tokyoholics“ stellen. Als Therapie verspricht nur eine Behandlungsmethode Erfolg: Wir verschreiben wir uns einen Flug Richtung Südostasien.

Japanischer Ratgeber

Lektion 1
3, 2, 1 Deins!: So versteigerst du morgens um 5 Uhr erfolgreich Thunfische

Lektion 2
Einer geht noch: So füllst du in Tokyo die Bahn (Video nicht von uns)

6 Comments on Tokyoholics

  • Andy says:
    at

    Oh mein Gott, das tut ja schon weh beim Zuschauen, wie da die Fahrgäste nur so hineingequetscht werden!! echt krass.
    Lg Andy

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  • MaPa says:
    at

    Gott sei Dank, ist es bei uns noch nicht so weit. Zum Glück haben wir noch das Fahrrad oder wir gehen zu Fuss!
    Liebi Grüess MaPa

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  • Kurt says:
    at

    Oh mein Gott! Genau so stelle ich mir die Zukunft bei der SBB vor .
    Geil wäre jetzt nur noch in diesen Zügen Stichkontrolle zu machen :-))
    Eh dies muss jetzt mal gesagt werden, eure Bericht eund die Fotos dazu sind einfach Oberhammer!
    Grüessli Kurt

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    • the fulltime-bohemians says:
      at

      Lieber Kurt

      Wir haben kurz nachgerechnet, du kannst dich (vorerst) entspannen. Damit deine Prognose eintrifft, müsste zuerst folgendes geschehen:

      Die Kantone Wallis, Waadt, Tessin, St. Gallen, Zürich, Freiburg, Zug, Luzern, Aargau, Uri, Thurgau, Schwyz, Jura, Neuenburg, Solothurn, Glarus, die beiden Basel, Schaffhausen, Genf, Nidwalden und die beiden Appenzell müssten aus der Eidgenossenschaft austreten. Selbstverständlich würden die Bewohner der austretenden Kantone in die verbleibenden Kantone Bern, Obwalden und Graubünden umziehen.

      Die neue Schweiz (bestehend aus Bern, Obwalden und Graubünden) würde dann auch gleich noch alle Bewohner aus London, New York City sowie aus ganz Belgien bei sich aufnehmen.

      Erst dann hätten wir Verhältnisse wie im Grossraum Tokyo. Wir denken: Das kann noch etwas dauern 🙂

      lg

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  • Martin says:
    at

    …für was ist denn dieser Ganzkörper-Plüsch-Pyjama-Dingsda gut :-)? Das drittletzte Foto ist der Hammer! Bon Voyage!

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    • the fulltime-bohemians says:
      at

      Für den Foto-Automaten – kein Witz 🙂 Bevor man hier mit Freunden ein Automaten-Foto knipst, hat es unzählige Schmink-, Kleider- und Accessoir-Ecken, wo man sich entsprechend stylen (oder eben ein Ganzkörper-Plüsch-Pyjama-Dingsda anziehen) kann 🙂

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