Bolivien

Samstag ist Markttag

Egal ob Bolivien, Ecuador, Paraguay, Peru oder jetzt Kolumbien. Eines ist in allen Ländern gleich: Samstag ist der grosse Markttag. Da gehen alle hin. Wir auch. Es sind die unterschiedlichsten Geschmäcker, das Marktgeschrei der Verkäufer, die traditionellen Trachten, die farbenfrohe Verkaufsware und das chaotische Gewühl, was uns anzieht.

Die Auswahl an Obst- und Gemüsesorten beeindruckt. Michael staunt immer wieder aufs Neue, dass Doris schon wieder irgendwo eine exotische Frucht aufgespürt hat, welche sie noch nicht kennt. Natürlich muss sie umgehend gekostet werden – mit unterschiedlichstem Erfolg.

Der Marktbereich für Fleisch und Fisch ist dann jeweils nichts für schwache Gemüter. Hier herrscht Vollverwertung. Es gibt nichts, was nicht noch als Delikatesse oder zumindest in einer Suppe auf den Tellern der lokalen Garküchen landet. Anblick und Geruch bringen unseren Verstand regelmässig ans Limit 😉

Daneben hat jeder Markt noch so seine Besonderheiten. Mal gibt es ein Viehmarkt, wo Kuhhandel tatsächlich auch noch Kuhhandel bedeutet. Andernorts hat es einen schönen Handwerkermarkt oder ein Hexenmarkt, wo allerlei Quacksalber ihre Auftritte haben und mit den willkürlichsten Versprechen (brillante Rhetorik inklusive) ihre Wundermittelchen unter die Leute bringen.

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