Argentinien

Unterwegs Richtung Süden

Buenos Aires
Nach einer längeren Busfahrt (21h) sind wir in Buenos Aires, der drittgrösste Stadt Südamerikas, angekommen. In vielen Belangen gibt sich die Stadt ziemlich europäisch, so dass sie eigentlich auch in Italien oder Spanien stehen könnte. Während unserem Aufenthalt gab es viele Demonstrationen gegen die Kirchner-Regierung, welche sich aktuell eine weitere Amtszeit zu erschleichen versucht.

Daneben hat die ganze Stadt ein ziemliches Ghetto mit ihren Münzen. Die Münzen sind vielerorts Mangelware und so kriegt man im Laden schon mal zu viel Wechselnoten (lieber Verkäufer) oder zu wenig Scheine (böser Verkäufer), weil der Kassierer seine kostbaren Münzen nicht rausrücken will. Auf Kleingeld ist man jedoch dringend angewiesen, wenn man Busfahren will (Bus-Tickets gibt’s nur gegen Münzen). Somit existiert ein belebter Schwarzmarkt, wo man Scheine gegen Aufpreis in Münzen tauschen kann.

Puerto Madryn
Nach einer weiteren Busfahrt (juhuu, diesmal nur 18h) heisst unsere nächste Destination Puerto Madryn. Unweit von hier befindet sich die Peninsula Valdés. Die Halbinsel ist ein Naturreservat, wo sich diverse Tiere aufhalten. Die kommerziellen Whale- und Penguin-Wachting-Touren für träge Touristen haben wir links liegen gelassen und sind selber auf Entdeckungsausflüge gestartet. Es sollte sich auszahlen: Nebst Flamingos, Nandus und Guanakos haben wir an einsamen Stränden ebenfalls Wale, Seehunde und Pinguine aus nächster Nähe beobachten können. Wow – es waren tolle Tage!

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