Reisevorbereitung

Bevor es losgeht: Teil 1 – Arbeitsstelle und Wohnung

Wir sind im Endspurt mit den Reisevorbereitungen und es gibt ganz schön viele Dinge zu erledigen. Zum Glück haben wir früh begonnen… Zwischen Reiserouten und Visumanträgen, Ausrüstung und Krankenversicherungen, Wohnungsauflösung und Kontoeröffnungen sieht man schnell vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Aber ganz im Ernst: Es macht auch grossen Spass, denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude! Für all jene welche ebenfalls mit dem Gedanken spielen eine längere Reise zu unternehmen oder einfach ein bisschen mehr wissen wollen, womit wir uns gerade so beschäftigen, starten wir unter dem Motto „bevor es losgeht“ eine Blog-Serie mit ein paar der wichtigeren Themen, über welche man sich im Vorfeld einer Langzeitreise Gedanken machen sollte.

Arbeitsstelle

Je nach Situation hat man vielleicht die Aussicht auf unbezahlte Ferien. Bei uns stand dies allerdings nie zur Diskussion. Einerseits ist unsere Reisedauer zu unklar aber sicher deutlich zu lang, als dass wir mit unseren Arbeitgebern über unbezahlte Ferien verhandeln könnten. Gleichzeitig haben wir beide nun bereits einige Jahre am selben Ort gearbeitet, so dass ein Wechsel nicht ganz abwegig war. Fazit: Arbeitsstelle künden und ohne lästige Verpflichtungen davon ziehen – das nenne ich mal Freiheit! 🙂

Wohnung / Möbel

Untervermieten oder Auflösen? Wir haben uns für die zweite Variante entschieden! So müssen wir nicht vom anderen Ende der Welt Probleme in der Schweiz lösen, wenn der Untermieter nicht macht, was man ihm befohlen hat. 😉 Zuerst wollten wir die Möbel einstellen, was sich jedoch in unserem Fall als ziemlich blöde Idee herausgestellt hat. Entweder muss man Verwandte und Kollegen nerven, indem man ihre Kellergewölbe in der ganzen Schweiz beschlagnahmt oder man mietet ein paar Quadratmeter bei einem Self-Storage-Anbieter. Dies wiederum ist eine relativ kostspielige Lösung um dann lediglich ein paar günstige Möbel zu lagern. Wir haben für unsere Wohnung schlussendlich möbliert ausgeschrieben und waren überrascht über die vielen Interessenten. Mit Daniela und Michi haben wir zwei super Nachmieter gefunden, welche die Wohnung komplett möbliert übernehmen. Somit entfällt das mühsame Einstellen der Möbel und da unsere Einrichtung aus Interio / IKEA ist und wir keine Erbstücke besitzen, fällt der Abschied nicht allzu schwer. Somit hat sich eine klassische WinWin-Situation für die Nachmieter aber auch für uns ergeben. Und wenn wir zurückkommen, können wir alles neu einrichten. Coole Sache, oder?

Die wenigen Dinge, die wir jetzt noch besitzen, dürfen wir bei unseren Eltern unterstellen. An dieser Stelle ein grosses MERCI an euch!

So, das ist es vorerst einmal zu den Reisevorbereitungen. Im nächsten Teil schreiben wir dann etwas zu den Versicherungen.

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